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Samstag, 1. März 2008
Nouvelles
vero_nike, 20:02h
Salut! Puh, fragt mich nicht, wieso ich nie dazu komme zu schreiben, aber irgendwie brauch ich mittlerweile wirklich lange, bis ich wieder schreibe.
Tja, was ist so passiert in den letzten 1 ½ Wochen?
Am Donnerstag war ich in Genf, mit einer kunterbunt-internationalen Gruppe, bestehend aus einem Franzosen, einem Spanier, einem Deutschen, einem Rumänen, einem Belgier und mir.
Den Franzosen haben wir leider schon an der Grenze zur Schweiz verloren, mich fast, und den Rumänen fast bei der Rückfahrt an der Grenze.
Der Tag an sich war sehr schön, Genf ist, wie manche schon wissen, eine sehr nette Stadt, sehr sauber und die Leute sind auch sehr freundlich.
Nachdem wir alle noch sehr müde waren (TP am Bahnhof war 6h weil der Zug schon um 6.22 losgefahren ist), gingen wir den Vormittag eher sehr gemütlich an, was heißt dass wir zuerst einmal Frühstücken gegangen sind, und dann durch die Stadt geschlendert und beim See gelandet sind, bei dem wir uns ausgiebig über diesen schrecklichen „Jet d’eau“ aufgeregt haben. Mit dem Schiff ging’s dann auf die andere Seite und mit dem Bus zur „ONU“ welche in anderssprachigen Ländern als UNO bekannt ist, aber die Franzosen und französisch sprechenden Schweizer sind halt doch eigen.
Dort machten wir eine Führung mit und danach ging’s eigentlich eh schon wieder zum Bahnhof, wo wir dann um ca.22h in Grenoble wieder völlig geschafft ankamen.
Aus Müdigkeits- und Faulheitsgründen ließ ich das Fortgehn aus (noch einmal den Berg hinunter und hinauf nach einem ganzen Tag herumlaufen war mir dann doch zuviel)
Freitag und Samstag waren, soweit ich mich erinnern kann, eher ruhige Tage.
Am Samstag haben wir noch mit den Brasilianern gegrillt, was auch sehr spannend war, immerhin wollten wir um zwei beginnen, damit’s noch schön warm ist in der Sonne. Im Endeffekt begannen wir um halb fünf. Es war aber wirklich sehr gut, auch die Zucchinis wurden angenommen, sowie auch die Putenherzen aufgegessen wurden (Mir wurde erklärt, dass man in Brasilien normalerweise Hühnerherzen macht, die dann immer die Frauen zu essen bekommen, weil’s doch eins der besten Fleischstücke sein soll, ist ja doch ein kräftiger Muskel das Herz. In Frankreich gibt’s aber nur Putenherzen zu kaufen, die dann halt größer sind. Wenn man sich mal mit dem Gedanken angefreundet/abgefunden hat, dass man da grad Herzen isst (klingt ja eigentlich sehr barbarisch) schmecken sie echt net so schlecht muss ich gestehen.)
Sonntag ging’s dann wieder zum Skifahren, wiedereinmal ein Traumtag, auch wenns ein wenig windig war. Montag bis Donnerstag war dann Uni angesagt, wobei ich davon 3 Tage ganz auf dem Campus verbracht hab. Jaja, so was gibt’s auch hier, wenn auch größtenteils meine Wohnlage daran Schuld ist.
Am Donnerstag gings nach meinem Sprachkurs volé zu einer Party am Campus, die auf Grund eines Missverständnisses, sehr lang wurde, da ich Mirco irgendwie falsch verstanden hatte. Tja, so wurden es dann halt doch nur knappe 5h Schlaf, bevor ich am Freitag wieder Snowboarden ging. Wenigstens war ich nicht die einzig übernachtige, verkaterte, und so fuhren wir zu viert nicht ganz fit ein paar Stunden, aber mehr auf einer Suppe, als auf Schnee, aber es hat ja auch schon seit 6.Februar nicht mehr geschneit. Am Abend gab’s dann noch mal 2h Schlaf für mich, bevor ich mit ein paar Leuten teuer aber gut Käse-Fondue essen ging. (Danke lieber Nikolaus!)
Am Abend war dann auch noch „Gabriels Abschiedsparty“ angesagt, wobei die meisten Leute von Lara (Spanierin die bei mir am Gang wohnt) und mir eingeladen wurden, und Gabriel nicht wirklich viel Party gemacht hat, weils ihm sehr schwer gefallen ist, zu fahren.
Den ganzen Abend lang wurde mit einer großen Horde Spaniern Tischtennis gespielt, und bis um halb6 oder so saßen wir alle gemütlich auf der Terrasse (ja es ist echt schon warm genug dafür!) Gitarre spielend, quatschend.
Tja, jetzt sind sie alle weg, meine Brasilianer. Ganz im Ernst, es ist echt net lustig so viele nette Leute kennen zu lernen und dann ständig zusehen zu müssen, wie sie wieder fahren.
Nur irgendwie wirs leider bis es mich trifft, so bleiben, weil doch recht viele Leute noch vor mir fahren und nur ganz wenige gleichlang bzw länger bleiben. Naja, Erasmus-Leben, das gehört wohl dazu.
Morgen gehen wir vielleicht wieder skifahren, aber nur, wenn sich herausstellt, das die Pistenpräparierer doch nicht streiken. (c’est la France ;-) )
À bientôt
bisous
Tja, was ist so passiert in den letzten 1 ½ Wochen?
Am Donnerstag war ich in Genf, mit einer kunterbunt-internationalen Gruppe, bestehend aus einem Franzosen, einem Spanier, einem Deutschen, einem Rumänen, einem Belgier und mir.
Den Franzosen haben wir leider schon an der Grenze zur Schweiz verloren, mich fast, und den Rumänen fast bei der Rückfahrt an der Grenze.
Der Tag an sich war sehr schön, Genf ist, wie manche schon wissen, eine sehr nette Stadt, sehr sauber und die Leute sind auch sehr freundlich.
Nachdem wir alle noch sehr müde waren (TP am Bahnhof war 6h weil der Zug schon um 6.22 losgefahren ist), gingen wir den Vormittag eher sehr gemütlich an, was heißt dass wir zuerst einmal Frühstücken gegangen sind, und dann durch die Stadt geschlendert und beim See gelandet sind, bei dem wir uns ausgiebig über diesen schrecklichen „Jet d’eau“ aufgeregt haben. Mit dem Schiff ging’s dann auf die andere Seite und mit dem Bus zur „ONU“ welche in anderssprachigen Ländern als UNO bekannt ist, aber die Franzosen und französisch sprechenden Schweizer sind halt doch eigen.
Dort machten wir eine Führung mit und danach ging’s eigentlich eh schon wieder zum Bahnhof, wo wir dann um ca.22h in Grenoble wieder völlig geschafft ankamen.
Aus Müdigkeits- und Faulheitsgründen ließ ich das Fortgehn aus (noch einmal den Berg hinunter und hinauf nach einem ganzen Tag herumlaufen war mir dann doch zuviel)
Freitag und Samstag waren, soweit ich mich erinnern kann, eher ruhige Tage.
Am Samstag haben wir noch mit den Brasilianern gegrillt, was auch sehr spannend war, immerhin wollten wir um zwei beginnen, damit’s noch schön warm ist in der Sonne. Im Endeffekt begannen wir um halb fünf. Es war aber wirklich sehr gut, auch die Zucchinis wurden angenommen, sowie auch die Putenherzen aufgegessen wurden (Mir wurde erklärt, dass man in Brasilien normalerweise Hühnerherzen macht, die dann immer die Frauen zu essen bekommen, weil’s doch eins der besten Fleischstücke sein soll, ist ja doch ein kräftiger Muskel das Herz. In Frankreich gibt’s aber nur Putenherzen zu kaufen, die dann halt größer sind. Wenn man sich mal mit dem Gedanken angefreundet/abgefunden hat, dass man da grad Herzen isst (klingt ja eigentlich sehr barbarisch) schmecken sie echt net so schlecht muss ich gestehen.)
Sonntag ging’s dann wieder zum Skifahren, wiedereinmal ein Traumtag, auch wenns ein wenig windig war. Montag bis Donnerstag war dann Uni angesagt, wobei ich davon 3 Tage ganz auf dem Campus verbracht hab. Jaja, so was gibt’s auch hier, wenn auch größtenteils meine Wohnlage daran Schuld ist.
Am Donnerstag gings nach meinem Sprachkurs volé zu einer Party am Campus, die auf Grund eines Missverständnisses, sehr lang wurde, da ich Mirco irgendwie falsch verstanden hatte. Tja, so wurden es dann halt doch nur knappe 5h Schlaf, bevor ich am Freitag wieder Snowboarden ging. Wenigstens war ich nicht die einzig übernachtige, verkaterte, und so fuhren wir zu viert nicht ganz fit ein paar Stunden, aber mehr auf einer Suppe, als auf Schnee, aber es hat ja auch schon seit 6.Februar nicht mehr geschneit. Am Abend gab’s dann noch mal 2h Schlaf für mich, bevor ich mit ein paar Leuten teuer aber gut Käse-Fondue essen ging. (Danke lieber Nikolaus!)
Am Abend war dann auch noch „Gabriels Abschiedsparty“ angesagt, wobei die meisten Leute von Lara (Spanierin die bei mir am Gang wohnt) und mir eingeladen wurden, und Gabriel nicht wirklich viel Party gemacht hat, weils ihm sehr schwer gefallen ist, zu fahren.
Den ganzen Abend lang wurde mit einer großen Horde Spaniern Tischtennis gespielt, und bis um halb6 oder so saßen wir alle gemütlich auf der Terrasse (ja es ist echt schon warm genug dafür!) Gitarre spielend, quatschend.
Tja, jetzt sind sie alle weg, meine Brasilianer. Ganz im Ernst, es ist echt net lustig so viele nette Leute kennen zu lernen und dann ständig zusehen zu müssen, wie sie wieder fahren.
Nur irgendwie wirs leider bis es mich trifft, so bleiben, weil doch recht viele Leute noch vor mir fahren und nur ganz wenige gleichlang bzw länger bleiben. Naja, Erasmus-Leben, das gehört wohl dazu.
Morgen gehen wir vielleicht wieder skifahren, aber nur, wenn sich herausstellt, das die Pistenpräparierer doch nicht streiken. (c’est la France ;-) )
À bientôt
bisous
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