Mittwoch, 7. November 2007
unialltag
So, da sitz ich jetzt, nach einer schönen Woche Ferien, die mir vorgekommen ist, wie drei.
Deshalb war es umsoschwerer am Montag um 8h in der Vorlesung zu sitzen. Vorallem auch, weil Heizen hier ein Fremdwort ist. Ich hätte gut Lust gehabt, mir meine Mütze aufzusetzen, und wenn ich nicht schreiben hätte müssen, wären meine Handschuh vielleicht wirklich drangekommen. Ok, vielleicht heizt man hier in den Ferien nicht, weil halt Ferien sind und wirklich niemand (!) in der Uni ist. Nichteimal die Professoren.
Aber das kann ja auch nicht sein, dass es dan so kalt ist.
Naja, also wie ma vielleicht hört, ist das Wetter jetzt nicht mehr ganz so sommerlich, aber es ist trotzdem noch schön, gestern und heute blauer Himmel, und es ist wirklich schön, die Bergspitzen bei Sonnenuntergang zu sehn, auch wenn's schon um 5 am Nachmittag ist.

Gestern war Spieleabend im EVE (dieses Studentencafé). War wirklich lustig, und zum Aufwärmen haben wir eher "action-geladene" Spiele bevorzugt (wie gesagt, Heizen ist ein Fremdwort, wobei man auch sagen muss, dass der Raum schon sehr groß war, also irgendwie dann doch wieder verständlich, dass es nicht ganz so warm war).
Heute hab' ich noch meinen Schwimmkurs vor mir, und dann geht's zu einem Swing-Abend, mit Einführung in den Swing und keine Ahnung was noch allem. Freu mich auf jeden Fall schon.

Diese Woche war ich schon richtig fleißig mit Französischaufgabe, und ich hab auch meinen Laborbericht eindlich in Angriff genommen (ja, der wartet doch schon einige Wochen), aber ich glaube, ich sollte langsam wirklich anfangen zu Arbeiten, Prüfungen sind in 2 Monaten, davon werden wohl 3 Wochen eher nicht zum Lernen genutzt, also sollte ich wohl langsam anfangen. Aber nur kein Stress, irgendwie wird's schon gehn ;-)

Und nachdem ich mich die letzten Wochen doch ein wenig über die Franzosen geärgert hab, bin ich heute wieder ein bisschen glücklicher.
Bei uns heißt es Mutter- und Tochterkern, hier allerdings Vater- und Sohnkern (jaja, da kommt meine feministische Seite wieder zum Vorschein ;-) )
DAFÜR (!) heißt es hier nicht der Taschenrechner, sondern die Taschenrechnerin (la calculatrice), und auch nicht der Kopierer sondern die Kopiererin (la photocopieuse). Ja, da hab ich doch ein wenig lächeln müssen :-)

So, und jetzt mal ein Aufruf an alle, die's noch nicht wissen: mein Bruderherz hat am 17.November seinen Maturaball! Ich bitte um zahlreiches Erscheinen! :-)
Immerhin werde ich bei diesem Großereignis auch live dabei sein.
Aber ich hoffe, es wird nicht erwartet, dass ich an dem Wochenende für jeden Zeit habe (so lange bin ich dann doch nicht in Graz), aber ich komm ja dann einen Monat später zu Weihnachten auch nach Hause, und da hoffe ich, dass sich mehr Treffen ausgehen als in den 4 Tagen! :-)

So, das Schwimmbad ruft!
A plus

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Sonntag, 4. November 2007
Sur le Pont d'Avignon...
Wieder zurück im bewölkten Grenoble kann ich euch von meinem Ausflug zu einem letzten bisschen Sommer erzählen :-)
Nachdem ich am Montag am Gletscher war,ging's dann am Dienstag, nach einem Tischtennisabend, von dem ich mir zusätzlich zu den blauen Flecken von Snowboarden noch ein paar mitgenommen hab, Richtung Montpellier los. Um ein wenig Geld zu sparen, nahemn wir auch die doppelt solange Fahrtzeit auf uns und fuhren auf der Route National.
Ungefähr nach halber Strecke waren wir in Orange und standen plötzlich vor einem riesigen Triumphbogen aus dem 2.Jahrhundert (ja,wahrscheinlich ist der ziemlich bekannt, für mich war's halt neu, genauso wie die nächste Station)



Ein paar Kilometer weiter dann das große Aha-Erlebnis.
Neben der Straße wurde auf einmal so eine große burg sichtbar. Tja, das war dann wohl Avignon. Aber woher soll ich bitte wissen, dass dort einmal ein Papstsitz war?



Und mein Traum,auf der Pont d'Avignon zu stehn und dieses tolle Lied zu singen wurde durch 4Euro Eintritt auch vereitelt. So wichtig war's ja auch nicht, bin ich halt drunter gestanden und hab getanzt und gesungen;-)



Und nachdem wir beide unter der Pont d'Avignon etwas anderes erwartet hatten,machten wir uns also auf die Suche nach der berühmten Römerbrücke, die ganz in der Nähe sein musste. Gar nicht allzuweit weg,wurden wir dann fündig, und besuchten noch die Pont du Gard:





Am Abend kamen wir dann doch noch in Montpellier an,wo wir Marion und Maren, zwei Mädels aus meinem Wohnheim, trafen und mit ihnen zur Jugendherberge fuhren und am Abend noch ein bisschen Monpellier unsicher machten.



Am nächsten Tag stand dann Stadtbesichtigung und Strandbesuch auf dem Programm. Das muss einem erst einmal passieren, dass man am 31.Oktober seine Füße im Meer badet und ein kleines Schläfchen im Sand machen kann!





Die zwei Mädels fuhren dann am Abend zurück nach Grenoble und Sebastian und ich gingen gemütlich essen und dann ins Kino.

Am nächsten Tag ging's dann gleich weiter nach Aix-en-Provence, wo wir zwei Freunde von Sebastian trafen, die Erasmus in Aix bzw in Lyon machen.
Dort ging's dann sehr gemütlich zu, wir spazierten ein wenig durch die süße Stadt, waren Café-Trinken und am Abend wurde groß zu acht aufgekocht.



Auch am nächsten Tag ließen wir uns nicht stressen, kauften frische Baguettes und Croissants und genossen zu viert ein ausgiebiges "Frühstück" (von 11-13h).


v.l.n.r.:Sebastian, Laura, Christian

Danach noch ein bisschen in die Stadt zum Spazierengehen, Café-Trinken und Shoppen (ja, ich konnte meine Schuhsammlung um ein Paar erweitern!;-) )



So um 7 machten wir uns auf den Weg zurück ins bewölkte Grenoble, wo wir um halb 12 dann auch ankamen.

Also ich muss ehrlich sagen, ich kann mitlerweile verstehen, wieso so viele Leute in die Provence auf Urlaub fahren, nur, dass es halt dort keine Berge gibt ;-)

Und es is einfach schön, im November aufzustehn, aus dem Fenster zu schauen und keine einzige Wolke zu finden, sich in die Sonne setzen und Café-trinken können und kurzärmelig herumspazieren zu können.
Das hat was Eigenes.

So, und nachdem ich jetzt meine "ruhige Woche in der ich genug Zeit hab was für die Uni zu machen" wie oben beschrieben verbracht habe, werd ich mich jetzt mal hinsetzen und was tun! :-)

A bientôt!

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Montag, 29. Oktober 2007
snowboarden...
Mein Wochenende war recht ruhig, Freitag- und Samstagabend hab' ich gemütlich in meinem Zimmer verbracht, lesend oder simpson schauend.
Am Samstag war am Programm nur Schwimmen, Schwimmstunde geben, einkaufen und waschen, am Sonntag wurde mit Reiseführer Grenoble als Tourist unsicher gemacht. Man sieht wirklich dinge, auf die man sonst nie geachtet hätte! Das war wirklich sehr spannend.
Und heute ging's dann los, Abfahrt 6.45, ab auf den Berg, les 2 Alpes, ein relativ großes skigebiet, wenn es Schnee geben würde, und so gibt es ca 5 Lifte auf dem Gletscher. Da war kein Schnee, das war nur Eis.
Die Burschen haben sich sehr im Funpark vergnügt, der wirklich riesig ist, udn wo es so ziemlich jede Größe von Schanzen gibt.
Ergebnis: Kratzer, SChürfwunden und eine verletzte Schulter...ich hab mir nur blaue Flecken geholt ;-) (bin aber nicht gesprungen...bin ja feig...)
Dafür war heute auch noch ein kleines Festival, wo alle möglichen Snowboardmarken vertreten waren, und man durchprobieren konnte. Hab ein super Board gefunden...aber ich hab ja eh noch ein funktionierendes...:-)
Aber mit Sonne war es wirklich warm und schön, und bei blauem Himmel konnten wir sogar den Mont Blanc
sehen. Ich freu mich trotzdem schon drauf, wenn die anderen Berge auch weiß sind, und nicht braun.
Aber zum Einstimmen und Reinschnuppern wars super, und das wird, sofern es Schnee gibt, ein teurer, aber super Winter mit viel Snowboardfahren!

Morgen geht's dann mit Sebastian los Richtung Süden, ein paar Städte und Freunde von Sebastian besuchen. Vorraussichtliche Rückkehr: Freitag. Aber mal schaun wo's uns wie lange hinverschlägt!
Also macht euch bitte keine Sorgen, wenn's jetzt eine Zeit lang nicht's von mir zu hören gibt!
Ich melde mich dann mit meinen Erzählungen wenn ich wieder da bin!

Also dann, schöne Woche!
A boentôt!

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